PolitCamp
Wiki
Themenvorschläge
Themenvorschläge
Falls ihr schon Themenideen für das PolitCamp09 habt, dann tragt sie hier bitte ein - bitte neue Vorschläge unten anhängen. Bitte macht deutlich, ob Ihr ein Thema vorschlagen wollt (für das noch Referenten gesucht werden) oder ob Ihr die Session selbst anbietet.
Falls ihr Interesse an einem bereits eingetragenen Thema habt, könnt ihr
Das PolitCamp behandelt grundsätzlich das Thema Politik im Internet. Insofern sollten die Themenvorschläge sich daran orientieren.
Eine Übersicht über die verfügbaren Sessionräume gibt es auf dieser Wiki-Seite.
- Titel Beschreibung (vorgeschlagen von / Referent; Interesse: +)
- (2) Von Politik 2.0 zum Government 2.0 – Wie aus einer Vision Realität werden kann Wahlkampf 2.0 kennt jeder, aber Regierungsarbeit ist nicht Wahlkampf. Der Graben zwischen digitaler Gesellschaft und der amtierenden Regierung und Verwaltung ist tief, die Potenziale von Government 2.0 weitgehend unbekannt. Politik kann helfen, Verwaltung hin zu Government 2.0 zu verändern - dort, wo es BürgerInnen auch merken - durch ePartizipation, Transparenz (open Data...), Kollaboration, durch Crowdsourcing von Ideen für Verwaltungsmodernisierung u.v.m. Sessioninhalt: Einführung Government 2.0 mit vielen Beispielen (Anke Domscheit, Gov 2.0 Netzwerk Deutschland e.V.), anschließend Diskussion mit ExpertInnen aus Bund, Ländern und NGOs. Diskussion zu Fragen: wie kann man Veränderung und Kulturwandel erreichen, wie kann Social Media Verwaltungsbürokratie aufbrechen, wie verändert sich Demokratie durch Government 2.0? (Anke Domscheit)
- (0) tigweb.org - Junge Menschen weltweit vernetzt - Inspire - Inform - Involve Als ich 2007 in Don Tapscott's Wikinomics von der NGO TakingITGlobal las, wollte ich sofort dabei sein. Nun bin ich "Language and Engagement Coordinator" für die deutschsprachige Community und würde das Social Network sehr gerne vorstellen. Dem Anlass entsprechend mit einem Fokus auf die politischen Dimensionen der Organisation bzw. der Online-Plattform. Da die TIG Vision bzw. Mission es ganz gut auf den Punkt bringen, hier beide im Original: The Vision: Youth everywhere are actively inspired, informed, and involved in shaping our world. The Mission: Providing opportunities for learning, capacity-building, cross-cultural awareness, and self-development through the use of Information and Communication Technologies. (Moderator:Stefan Martens)
- (7) Session-WUNSCH: Aus dem Leben eines Politikers Ich würde mich freuen, wenn die anwesenden Politiker aus Ihrem Alltag zwischen den Fronten erzählen. Wie weit ist Empowerment möglich und gewollt? Aus dem Alltag: Welchen Bürgerinitiativen konntet ihr (wie?) zum Erfolg verhelfen und welche sind (woran?) gescheitert? Wie weit sind die Politiker selbst hilflos, und was müsste sich verändern, damit sie Bürgerinteressen besser unterstützen können? (Wie) wird das Internet dabei ein Rolle spielen? (Wunsch von Anne Wangrin / Wer erzählt was: /)
- (12) Web 2.0-Tools an Old-School-Organisationen "verkaufen" Die Generation Web-2.0 kennt die vielen Tools, aber die Entscheidung über eventuelle Budgets wird von Old-School-Anhängern in den Organisationen getroffen, die oft den damit verbunden Kontrollverlust befürchten. Lassen sich Entscheidungsträger in den politischen Organisationen überzeugen? Wir tragen außerdem zusammen welche "niedrigschwelligen" Tools sich dennoch "verkaufen" ließen. (Moderator:Torsten Bünning)
- (10) Waehlr.de Vorstellung und Diskussion Waehlr.de ist eine Web 2.0 Plattform bei der die User persönliche, politische Statements publizieren. Abgegebene Statements können kommentiert und bewertet werden. Der Bürger hat die Möglichkeit, seine Meinung zu äußern, mit anderen politisch-interessierten Wählern in Kontakt zu treten und sich über die politische Lage auszutauschen. (Eike Diestelkamp;)
- (6) Real Time Virtual Collaboration Workshop: Am 9. Mai findet ein internationaler virtueller Workshop statt unter Nutzung der Open Space Technology Prinzipien: What tools and principles do we need to help change to unfold? Social and technological development as means for better organizations, and a better world.. Es werden verschiedene Soziale Medien zum Einsatz kommen. (Holger Nauheimer).
- (1) Leidenschaft und Verantwortung:
Online und Offline Zusammenarbeit von internationalen Netzwerken am Beispiel der regionalen Asiengruppe der Friedrich-Naumann-StiftungMangels Interesse gestrichen - stehe gerne für Nachfragen zur Verfügung (Referent: Holger Nauheimer) http://www.change-management-blog.com/search/label/fnasia.(Holger Nauheimer)
- (14) Blöde Blogger und dumme Journalisten / Web 2.0 & Journalismus: Ähm, ja, was genau wir da machen werden, ist aktuell noch unklar. Auf jeden Fall reden. Also sprechen. Über arrogante Torwächter und die stupiden Massen. Über blöde Blogger und dumme Journalisten. Und warum jetzt alles anders wird, aber doch eigentlich so bleibt, wie es ist. Sowas, in dem Dreh, so ungefähr: (Dirk Baranek & Don Dahlmann)
- (20) Das Ende des deutschen Parteienstaats Wann kommt er und was kommt dann? Mich hat der Artikel von Gabor Steingart auf SPON vom 9.3. endgültig aufgerüttelt. Die Parteien müssen sich wandeln, sich den Bürgern radikal öffnen - sonst wird die Kluft zwischen Bürgern und Politik immer größer. (vorgeschlagen von Moritz Avenarius)
- (20) Internet Wahlkampf - Obamanie in Deutschland denkbar? Nur ein kurzfristig medialer Erfolgsschlag oder ein tragbares Zukunftskonzept? (vorgeschlagen von: Akin Özcan)
- (15) Zukünftiger Prototyp ”Politiker” des Inetzeitalters Kann die visuelle Präsenz, grenzenlose Aufrufbarkeit und die scheinbare Transparenz die traditionelle Parteiarbeit bei den Wählern ersetzen? (vorgeschlagen von: Akin Özcan)
- (10) Jugend und Mobilisierung Die nachfolgenden Thesen stelle ich dazu auf und es wäre schön wenn es einen "Gegenpart" geben würde, der genau das Gegenteil vertritt. Ansonsten könnte ich eine Session zum Thema Interessen und das Verhalten von Jugendlichen bei der Internetnutzung abhalten (vorgeschlagen von: Peter Stawowy)
- Das Internet ist nicht das Allheilmittel, um Jugendliche für Politik zu begeistern oder zu interessieren.
- Jugendliche wollen im Netz nicht politisch mobilisiert und angesprochen werden - das entspricht nicht den Interessen der Zielgruppe.
- Um Jugendliche für Politik zu begeistern, müsste die Politik zunächst ihre Kommunikation ändern, um überhaupt glaubwürdig und interessant zu sein.
- (23) Online-Bürgerbeteiligung (E-partizipation) und ihr Potential für Parteien und Politik (vorgeschlagen von Tim Bonnemann Adoptiert von Bengt Feil und Christian Heise -- Erstmal sehr allgemein gefasst, liesse sich je nach Interesse von verschiedenen Blinkwinkeln aus beleuchten:
- Übersicht Tools/Methoden
- Was findet in Deutschland in diesem Bereich heute bereits statt?
- Diskussion Chancen, Risiken, ggf. Hinderungsgründe etc.
- Blick nach USA (z.B. Change.gov)
- Kurze Vorstellung des Pan-European-eParticipation-Network (www.pep-net.eu) - Bengt Feil
- (5) WordPress als Content-Management-System Was ist WordPress? Wo liegen die Vorteile von WordPress? Warum ist WordPress besonders für Politiker/Parteien interessant? Wie komme ich zu WordPress (Installation etc.)? Sicherheitstipps für WordPress? (Christoph Hörl)
- (8) Agendasetting durch Online-Mobilisierung Der große Zulauf für die Online-Petition zur Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens könnte beispielgebend auch für anderen Kampagnen sein. Ich würde gerne untersuchen, was den Erfolg dieser Bewegung ausgemacht hat, in wie weit es an dem Thema Grundeinkommen lag und ob es sich auf andere politische Themen übertragen lässt. Hierzu möchte ich Euch bitten mich aktiv zu unterstützen, auch andere erfolgreiche Kampagnen mit zu diskutieren. Wer kennt noch welche? Gerne direkt hier mit rein schreiben!! (vorgeschlagen von Moritz Avenarius) (ich kann gerne was zur Mobilisierung des AK Vorrat erzählen. Ralf Bendrath)
- (22) Online-Dialogkultur vs. politische Kommunikationskultur - was trifft da aufeinander? Web2.0-Werkzeuge ermöglichen eine auf transparentes Feedback und offenen Dialog angelegte Diskussionskultur. Politische Diskurse dagegen sind immer wieder geprägt von Interessenskonflikten, Machtkämpfen und Hinterzimmerentscheidungen. Ich würde gerne diskutieren, welche grundlegende Haltungsänderung in den Köpfen vieler politisch Aktiver notwendig ist, um zu einer veränderten politischen Kultur zu gelanden, die ernsthaft die Möglichkeiten des neuen Internets ausnutzt (vorgeschlagen von Moritz Avenarius)
- (16) Der Online-Kurz-Wahlkampf zur Landtagswahl 2009 in Hessen Was ist passiert? Was hätte passieren sollen? Wie war der Einstieg in den Online-Wahlkampf des Wahljahres 2009? Gerne berichte ich von Ideen, Erfahrungen und Anekdoten, beantworte Fragen und freue mich auf Feedback und Diskussion. Mit etwas Glück können wir auch Thorsten Schäfer-Gümbel per Skype-Konferenz in die Session holen. (vorgeschlagen von: Oliver Zeisberger) / Bei einer solchen Session sollte unbedingt das webcamp09, die Online-Kampagne der CDU Hessen im Landtagswahlkampf, mit einbezogen werden. Mit einem Freiwilligenteam sind wir hier ganz neue Wege gegangen. Gerne berichte ich über Entstehen und Umsetzunng. Gerade der Vergleich der beiden Kampagnen von CDU und SPD könnte m.E. spannend sein. (vorgeschlagen von: Alexander Kurz)
- (10) Reputations-Management in der Wikipedia - vor und hinter den Kulissen der freien Enzyklopädie - Was können Politiker und politische Organisationen tun, wenn Wikipedia-Artikel aus ihrer Sicht unvollständig, einseitig oder falsch sind? Wovon sollten sie lieber die Finger lassen? Welche Kommunikationskanäle gibt und wann helfen diese konkret weiter? Wie kann man mittel- bis langfristig seinen Einfluss steigern? Gerne können wir auch konkrete Probleme der Session-Teilnehmer besprechen. (Referent: Arne Klempert)
- (11) Facebook im Wahlkampf sinnvoll einsetzen - warum Einladungen zu Bandenkrieg von MdBs an Facebooker nicht der richtige Weg sind... Es gibt einen Run der Politikszene aus Deutschland auf Facebook. Das ist zunächst ok. Vielfach wirken die Wahlkampfaktivitäten in Facebook aber wahllos, verlegen und nicht strategisch überlegt. Dabei sein ist alles? Nein! Wir unterhalten uns in dieser Session über den Einsatz von Facebook der Sinn macht für die eigenen Wahlkampfziele. Wie kann mir Facebook beim Wahlkampf helfen, was sollte ich tun? Wovon lasse ich besser die Finger? Was bringt Facebook für lokale Kandidaten? Was für MdBs? Welche Tricks und Kniffe bringen mich nach vorne. Ich bringe ein paar Erkenntnisse aus dem TSG-Wahlkampf, aber auch Learnings von lokalen Kandidatinnen aus den USA mit, die wir dann gemeinsam diskutieren können. Ziel könnte die Erarbeitung einer 10 Punkte Guideline sein.(Oliver Zeisberger)
- (1) Wahlautomat.com - Vorstellung und Diskussion Wahlautomat.com simuliert politische Wahlen. Ziel ist es dem Wähler schon im Vorfeld die Möglichkeit zu geben, sich mit der anstehenden Wahl, den Kandidaten und den Parteien auseinander zu setzen. Der virtuelle Urnengang soll zeigen welchen Einfluss eine Stimmabgabe hat. Wir hoffen politische Beteiligung so in qualitativer wie quantitativer Hinsicht fördern zu können. Der Wahlautomat ist keine repräsentative Befragung. Nicht ausgeschlossen bleibt, dass das Ergebnis der Wahlautomat-Abstimmung Rückschlüsse darauf zulässt, in welchem Maße die Kandidaten und Parteien in der Lage sind, ihre Anhänger und Sympathisanten für die bevorstehende Wahl zu mobilisieren. (Norman Giolbas & Robert Völker)
- (7) Buchprojekt "Digital Natives treffen Politik" Von der Initiative DNAdigital möchten wir ein neues Buchprojekt anstoßen bei denen die "Generation Internet" mit der Politik in den Dialog tritt. Ändert sich die Politik für die "Generation Internet"? Oder ist es umgekehrt? Ist der Wahlkampf 2.0 gut gemacht? Entstehen neue Formen der Politik? Was können wir voneinander lernen? Diese Fragen möchten wir anstoßen und weitere Ideen aufnehmen. Das erste Buch "Wenn Anzugträger auf Kapuzenpullis treffen" zu den Dialogen der Digital Natives mit Top-Managern hat bereits viele spannende Beiträge hervorgebracht. (vorgeschlagen von Hendrik Heuermann> und Ulrike Reinhard)
- (7) Die Wahl im Social Monitoring - Vorstellung und Diskussion unterschiedlicher Monitoring-Möglichkeiten der Social media Aktivitäten im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009. Diskussionrunde mit: Klas Roggenkamp (www.wahl.de), Patrick Brauckmann, Robert Kirsch und Christof Fischoeder (www.wahl-im-web-monitor.de, Weber Shandwick), Maik Bohne (IIPG) und weiteren. Ziel ist die Auseinandersetzung über Methoden und Möglichkeiten sowie die Rückwirkungen und Schlüsse für den aktuellen Online-Wahlkampf der Parteien.
- (8) Das bin ja gar nicht ich! - Fakes, und damit umgehen - Wenn schon "führende Medienforschungsunternehmen" darauf reinfallen, dann sicher auch der "normale Bürger". Wie man Fakes erkent, was es für Fakes gibt, und v.a. wie man damit umgeht wird Thema der Session sein. Malte Krohn und Klas Roggenkamp tragen alles zusammen, was es zu dem Thema zu sagen gibt. (vorgeschlagen/vorgetragen von Klas Roggenkamp / Malte Krohn)
- (9) Was da noch auf die Politik zugerollt kommt - Copyright-Kriege, unkontrollierbare Öffentlichkeit, Kollaps des Datenschutzes - das sind erst die Anfänge der Herausforderungen, denen die Entwicklungsachse Internet die Politik aussetzt. Möchte grundlegenden Überblick über die absoluten gesellschaftlichen und individuellen Freiheiten geben, die das Netz schafft und hinter die Politik (so sie nicht voll und ganz Nordkorea spielen will) es langfristig nicht wieder wird zurückdrängen können: z.B. Freiheit der Identität, Freiheit des Austauschs, Freiheit der Intelligenz. Warum/wie das Netz die traditionellen politischen Gefäße, Flaschenhälse, Solidargemeinschaften sprengt/obsolet macht. Was die Rolle einer Politik im 21. Jahrhundert überhaupt noch sein kann: sicherzustellen, dass der Übergang in ein Mehr an Freiheit (und damit ein Weniger an Kontrolle) so transparent, menschenschonend/menschenfreundlich und sozial breitverteilt wie möglich abläuft. (Z.B. via Besinnung des Staates auf neue Bürgerrechte im digitalen Zeitalter, z.B. absolute Transparenz aller staatlichen Informationen, Usability, APIs.) (Christian Heller aka "plomlompom")
- (0)Politische Bildung als Motor für mehr Partizipation, vielleicht sogar Auslöser politischer Mobilisierung? Grundsätzlich hat politische Bildung überparteilich und allgemein offen zu sein. In der Bildung darf politisch nicht Stellung bezogen werden. Der politischen Bildung selbst haftet aber auch irgendwie der Geruch von Staub und Langeweile an. Der Einsatz von Medien in der politischen Bildung jenseits von Powerpoint oder dem Anschauen eines Youtube-Videos kann jedoch mobilisieren. Ich möchte von meinen Erfahrungen zu netzpolitischen Themen berichten und zeigen, dass Neutralität der politischen Bildung nicht weiterhilft. Guido Brombach
- (4)Worüber soll ich heute twittern? Davon ausgehend, daß die meisten Teilnehmer mit Tools wie Twitter schon vertraut sind würde ich gerne mit anderen diskutieren, wie man Tools wie Twitter in seine alltägliche Arbeit mit einbinden kann bzw. wo man unterstützt werden kann. Welche Ansprache ist sinnvoll, was sollte man vermeiden, was ist erfolgreich? Nicole Simon
- (4) Das X muss ins O: zurückgezogen.
- (9) Die Partei und das Netz. Warum die Parteien es nicht in die neue Welt schaffen werden (es gibt ein paar ähnliche oder grob ähnliche Vorschläge, vielleicht kann man sich da abstimmen.) Während sich die Parteien fragen, wo denn in diesem Internet ihre zukünftige Klientel auf Ihre Botschaft wartet, wenden sich immer mehr junge Leute von der aktiven Politik ab. Gerade unter netzaffinen Menschen scheint die Motivation sich in Parteistrukturen einzuordnen, besondern niedrig zu sein. Warum die Partei - als eine spezielle Organisationsform von Demokratie - dieser anderen des Internets grundlegend widerpricht, wollen wir gerne gemeinsam mit den Teilnehmenden in einem Workshop thesenhaft bearbeiten. Vgl. auch diesen Text und danach diesen. (Referenten: Michael Seemann und Björn Grau – Kann nur Sonntag stattfinden)
- (9) Politik 2.0 und Demokratie. Das soziale Internet hat nicht nur Auswirkungen auf die Wahlkampfstrategien von Parteien, sondern auch auf Demokratie. Werden aus den elektronisch mobilisierbaren Unterstützern der Wahlkampfzeiten hinterher die schärfsten Beobachter und Kritiker der Politiker? Wird der demokratische Meinungs- und Willensbildungsprozess durch das Web 2.0 tatsächlich offener für mehr Bürgerbeteiligung? Oder erleben wir eher die Herausbildung von hoch spezialisierten und schwer zugänglichen Teilöffentlichkeiten, die weder auf Politik noch auf gesellschaftsweite Debatten nennenswerten Einfluss haben? Wir haben keine fertigen Antworten auf diese Fragen, sondern einige Thesen zum Zusammenhang von Internetpartizipation bzw. -öffentlichkeit und Demokratie, die wir gerne diskutieren möchten. (Referenten: Ralf Bendrath und Stefanie Sifft)
- (15) Internet-Sperren: Zensur oder notwendige Regulierung? Die von der Bundesregierung derzeit mit Hochdruck betriebene Einführung von Netzsperren ist heftig umstritten. Während die große Koalition es als notwengien Teil einer Gesamtstrategie ansieht, befürchten Netzaktivisten den Aufbau einer Zensurinfrastruktur - eine vermittelnde Kommunikation findet nicht statt. Die Podiumsdiskussion soll verschiedene Aspekte beleuchten und einen Einstieg in ein weniger aufgeregtes Gespräch über die Seiten hinweg darstellen. Teilnehmer: Alvar Freude, Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur (AK Zensur); Christian Müller, Vorstand der STRATO Rechenzentrum AG; verschiedene Politiker (angefragt). Moderation: Ralf Bendrath, Netzpolitik.org.
- (3) wahl.de - Was, wie, warum, wozu wahl.de misst und bewertet die Online-Aktivität von Parteien und Politikern. Wir zeigen auf wahl.de, wo die "virtuellen Wahlkampfstände" stattfinden und welchen Zulauf sie erhalten. Neben den Fakes (siehe Session mit Malte Krohn) haben wir verschiedene Tools zur Auswertung der Online-Aktivität in der breiten politischen Masse. Was da stattfindet, wie das inhaltlich und technisch funktioniert, warum wir das machen und wozu das alles gut ist ... (Referent: Klas Roggenkamp)
- (7) Was Barack Obama wirklich online gemacht hat - Praktisch anwendbare Auszüge aus der noch unveröffentlichten Studie über Obamas eigenes Soziales Wahl-Netzwerk MyBO.com. - Twitter, Facebook und YouTube waren nur Außenposten für sein eigenes Soziales Netzwerk "MyBO.com", indem er organisatorische Tools seinen Wahlhelfern und Freiwilligen zur Verfügung gestellt hat. Eine Analyse der Swing-States und der Nutzung von MyBO zeigt interessante Ergebnisse, die bei der Planung von Online-Wahlkämpfen zu beachten sind. Eine Zahl vorweg: 88% der Swing-State Städte mit über 25.000 Einwohnern haben eine eigene, aktive Gruppe in der Wahlkampaktionen dezentral geplant wurden. Referent: Oliver Ueberholz
- (2) Was bedeutet eigentlich "authentisch sein" im Web 2.0? Deutsche Politiker bloggen und twittern. Wie können Sie erreichen, dass sie als Mensch rüberkommen? Dass sie als glaubwürdig wahrgenommen werden? Dass sie sogar aufgrund ihrer Web-2.0-Aktivitäten Vorteile im Wahlkampf erzielen? (vorgeschlagen von Peter Claus Lamprecht) kann leider nicht in Berlin sein (P. C. Lamprecht
- (2) Die Wahlkampfarena – politische Debattierplattform im Internet. Auf der Wahlkampfarena generieren User und Politiker eigene Fragen abseits von Wahlkampfphrasen und der politischen Agenda und entwickeln entlang dieser Fragen relevante Debatten, kritische Antworten und Positionen zu Wahlkampf und Wahlprogrammen der Parteien. Wir möchten unser Projekt vorstellen sowie diskutieren und suchen im Spannungsfeld von Politik, dem Medium Internet und gleichzeitiger Reflektion über Ereignisse im Wahlkampf das Feedback mit Euch. Darüber hinaus möchten wir darüber sprechen, wie Fragen im Wahlkampf generiert werden und auf die politische Agenda gelangen. Wie initiiert man dabei einen Diskurs auf Augenhöhe zwischen Bürgern und Politikern und wie zwingt man diese zu Aussagen abseits der gängigen PR-Konserven? Seit 5 Monaten arbeitet wildcard an der Wahlkampfarena, die nun Anfang Mai gelauncht wird. Weitere Informationen zu uns findet ihr auf dem Blog: Wahlkampfarena. Referenten: Sonja Peteranderl, Jan Hugel, Sven Krome (alle Wildcard)
- (2) Kurzvorstellung und Diskussion von „WEN WÄHLEN?“, auf dem alle Kandidaten der Bundestagswahl vorgestellt werden und der Nutzer die Möglichkeit hat anhand von mehreren Dutzend Thesen die Kandidaten in einem Wahlkreis zu vergleichen. Man könnte es auch als eine Art Wahl-O-Mat für einzelne Wahlkreise bezeichnen. WEN WÄHLEN? startete zur Bundestagswahl 2005 und wird – mit deutlich überarbeitetem Interface, modernen Funktionen (2.0 lässt grüßen) und mehr Möglichkeiten – auch die Bundestagswahl 2009 begleiten. Im Rahmen der Vorstellung kann ich auch ein paar Anekdoten über die Entstehung, ominösen Drohungen von NPDlern und den Planungen für 2009 berichten. Und vielleicht verrate ich auch, wer von wem abgeschrieben hat ... Alvar Freude
- (1) Web for Democracy Das Ökosoziale Forum (ÖSF) Deutschland setzt sich als Denk- und Handlungsplattform für eine weltweite Ökosoziale Marktwirtschaft ein. Mit "e-democracy" werden völlig neue Formen einer direkteren Demokratie möglich, nach der Devise: Partizipation und Aufklärung 2.0 statt "Verblödete Republik". Für ein solches Projekt gilt es, Kräfte und Schlüsselkompetenzen der Zivilgesellschaft zu bündeln. Der Staat sind wir, wir alle sind nicht nur Künstler (Joseph Beuys), sondern auch Politiker, und wir müssen die Chancen der Krise für einen "ökosozialen Umbau" der Gesellschaft nutzen . Ökosozial statt marktradikal, Bürgerdemokratie statt Parteienstaat.
- Von Obama lernen heißt siegen lernen? Zwischen Cargo-Cult und politischer Revolution. Was Twitter und Co. im Wahlkampf wirklich leisten können. Ich würde gerne aus meiner Erfahrung als Betreiber von election.de heraus einen kritischen Blick auf den Web-Wahlkampf '09 und darüber hinaus werfen. Nicht zum ersten Mal wird ja so getan, als könne man die Welt mal eben aus den Angeln heben :-) Enthusiasmus ist wichtig, aber man muss fokussieren. Soziodemographische Daten und Wahlforschung geben aus meiner Sicht wichtige Hinweise, was letztlich funktionieren kann und was nicht. Aus Zeitgründen nur am Sonntag möglich.
- 10 Gebote für twitternde Politiker - aus Journalistensicht Jetzt, wo Twitter allmählich im Mainstream ankommt, wird jeder politische Journalist irgendwann mit twitternden Politikern zu tun haben. Völlig subjektiv möchte ich gerne mit anderen Sessionteilnehmern eine Liste der Dinge zusammentragen, die wir uns von twitternden Politikern erhoffen. Als Journalisten und als Bürger. Die Session müsste - falls Interesse besteht - samstags stattfinden.
- (2) Politik mittels Google Earth - oder wie lassen sich komplexe Zusammenhänge mittels Geobrowser einer breiten Masse veranschaulichen? Viele Bauvorhaben und Umweltprojekte haben schon Politiker im Wahlkampf zu Fall gebracht, weil Wähler sich kein Bild machen können, wie z. B. das Ergebnis einer Autobahnplanung aussehen soll oder was es für sie bedeutet. Ein Beispiel hierfür ist der ehemalige Oldenburger Oberbürgermeister, der seine Wiederwahl aufgrund der Ansiedlung eines ECE-Centers verlor, dessen Wirkung neben dem Stadtschloß sich die Bürger nicht vorstellen konnten. Viele Mißverständnisse und Diskussion könnten vermieden werden, wenn man die Chance nutzen würde, Zusammenhänge einfach im räumlichen Kontext darzustellen und im Internet verfügbar zu machen. Dies könnte zukünftig Verständnisprobleme und unnötige Diskussionen bei diversen Themen verhindern, z. B. im Bereich der Verkehrspolitik, der Landwirtschaftspolitik, der Umweltpolitik, der Außenpolitik, ... (Volker Wittpahl)
- (0) Digitale Grundversorgung Breitband für alle, öffentliche Daten in offenen Formaten, öffentlicher Rundfunk im Netz, Verbraucherschutzgesetze für soziale Netzwerke, DE-Mail: Was erwarten wir (Netz)bürger eigentlich an öffentlichen Netzgütern vom Staat - und was nicht? Ausgehend vom "Recht auf Kommunizieren" (Roght to Read, Right to Write) möchte ich mit den Session-Teilnehmern zusammentragen und diskutieren, welche Grundversorgung für eine gleichberechtigte Teilhabe an unserer digitalen Gesellschaft heute nötig ist. (Moderator:Sebastian Deterding)
- (0) Digitale Grundversorgung Breitband für alle, öffentliche Daten in offenen Formaten, öffentlicher Rundfunk im Netz, Verbraucherschutzgesetze für soziale Netzwerke, DE-Mail: Was erwarten wir (Netz)bürger eigentlich an öffentlichen Netzgütern vom Staat - und was nicht? Ausgehend vom "Recht auf Kommunizieren" (Right to Read, Right to Write) möchte ich mit den Session-Teilnehmern zusammentragen und diskutieren, welche Grundversorgung für eine gleichberechtigte Teilhabe an unserer digitalen Gesellschaft heute nötig ist. (Moderator:Sebastian Deterding)
- (0) Mythos direkte Demokratie online?Im Netz soll alles irgendwie direkter, dialogischer, kommunikativer, basisdemokratischer zugehen als in klassischen demokratischen Prozessen? Ist das so? Ich möchte die Session mit der These starten, dass Abstimmungs-, Konsens- und Mehrheitsfindungsprozesse im Netz nicht weniger vermittelt sind als in jedem anderen Medium auch - und würde mich über einen Widerpart freuen. (Moderator:Sebastian Deterding)
Letzte Änderung von Antje Matten am 11.02.2010 um 12:40
Hier anmelden
Wiki-Suche
Community-Details
-
Suche nach:
Community-Name
PolitCamp
Dein Gastgeber ist
Online seit
01.12.2008
Mitglieder
Sprache
Deutsch